MDas Château Fort de la Seigneurie de Chelivette stand im 13. Jahrhundert dort, wo sich heute die Weinkeller befinden.

Auf dem Anwesen können wir heute das Schloss sehen, das Ende des 16. Jahrhunderts für Pierre de Seurin, den Berater des Parlaments, umgebaut wurde.
Im Garten trägt die Kapelle auf ihrem Giebel die Jahreszahl 1620 und die Inschrift „Introite portas ejus in confessionne“, einen biblischen Psalm, der bedeutet „Gehet durch diese Türen mit Lobgesang“ und himmlische Musik wie in Mozarts „Jubilate“ heraufbeschwört.
Am Hang entdecken wir ein Semaphor, das 1791 als Relais für den Bildtelegrafen von Claude Chappe diente, der auf einem optischen Übertragungssystem mit Gelenkarm basierte. Im Jahr 1794 erfolgte die Kapitulation des Prinzen von Condé durch diesen quadratischen Turm. Ein imposanter runder Taubenschlag mit fast 1.300 Tauben vervollständigt das Anwesen.
Durch einen Beschluss des Parlaments von Rennes aus dem Jahr 1656 wurde der gesamte auf der Seigneurie Chelivette produzierte Wein den Kanonikern des Jesuitenkollegs von Bordeaux zugesprochen, die das Gut zwischen 1626 und 1764 besaßen, bevor es an das Kolleg von Guyenne übertragen wurde.

In der Ausgabe von „Cocks and Ferret’s Bordeaux Wines“ aus dem Jahr 1929 wurde das Weingut folgendermaßen erwähnt:
„Der Weinberg liegt an einem gut exponierten Hang und bringt sehr begehrte Weine hervor, die bei Ausstellungen mehrere Medaillen gewonnen haben.“ Es erstreckte sich damals über 20 Hektar.
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